Aktuelles

Corona–Impfaktion 
Impfpaten unterstützen bei  allen Fragen rund um die Impfung und ggf. auch bei der Vermittlung von Terminen

Stand:03.04.2021

Wann kann ich gegen Corona geimpft werden?
Wie bekomme ich einen Impftermin?
Wie komme ich zum Impfzentrum?

Das sind einige von vielen Fragen, die Seniorinnen und Senioren in Burgdorf in dieser Pandemie bewegen.

Seit Beginn der Impfaktion hat der Seniorenrat Burgdorf bisher mehr als 250 Impfpatenschaften übernommen und mehrere hundert Nachfragen im Zusammenhang mit der Corona-Impfung beantworten können. „Die Verunsicherung und der Beratungsbedarf bei den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern war vor allem in der Anfangsphase enorm“, erläutert Monika Lass, Vorsitzende des Seniorenrats. „Während wir zu Beginn der Aktion vor allem mit den zahlreichen Problemen bei der Terminvermittlung zu tun hatten, standen später Fragen zum Transport und auch zur Erstattung der Taxikosten im Vordergrund. Aber wir konnten auch bei vielen individuellen Problemen helfen. Da ging es zum Beispiel um gemeinsame Termine für Ehepartner oder Nachbarn oder um die Notwendigkeit eines vorherigen Besuchs beim Hausarzt.“

Mit Beginn der Impfung für die über 70-Jährigen hat der Beratungsbedarf abgenommen. Der Seniorenrat wird deshalb ab Ostern die täglichen festen Telefonsprechzeiten einstellen. Trotzdem kann sich jeder, der Schwierigkeiten bei der Buchung eines Impftermins oder Fragen zur Impfaktion hat, unter der Tel.-Nr. 05136–898305 beim Seniorenrat melden. Auf dem Anrufbeantworter werden gerne Name und Telefonnummer aufgenommen und es erfolgt dann kurzfristig ein Rückruf.

Die Impfpaten des Seniorenrats stehen in schwierigen Fällen weiter mit Rat und Tat an der Seite der SeniorInnen. Sie werden gegebenenfalls gemeinsam mit der oder dem Betroffenen versuchen, über das Internet einen Termin zu finden oder ihn wenigstens in die Warteliste aufnehmen zu lassen. Denn ein Problem kann auch der Seniorenrat nicht beeinflussen: Es gibt im Augenblick noch zu wenig Impfstoff und deswegen kann es dauern, bis jeder einen Termin bekommt.

Ist erst einmal in einem Impfzentrum ein Termin gebucht, stellt sich noch die Frage, wie mobilitätseingeschränkte Seniorinnen und Senioren, die keine Angehörigen oder Freunde mit PKW haben, das Impfzentrum ggf. auch ohne Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel erreichen können.

Hier bietet das Land die Möglichkeit an, sich beim Hausarzt Transportbescheinigungen für die in der Regel zwei Impftermine zu besorgen und dann mit der Krankenkasse zu klären, ob diese die Transportkosten übernimmt. Da dies in der Regel nur ab Pflegegrad 3 möglich ist, gibt es alternativ die Möglichkeit, ein Taxiunternehmen aus Burgdorf mit der Fahrt zum Messegelände zu beauftragen und dem Fahrer die Transportbescheinigung des Hausarztes zu zeigen. Wenn dieser Fahrer am Impfzentrum warten kann, soll ihm dann auf der Rückfahrt nach Burgdorf die Transportbescheinigung ausgehändigt werden. Er kann dann die kompletten Fahrtkosten mit dem Land abrechnen. Sollte der Taxifahrer am Impfzentrum ausnahmsweise nicht warten können, muss er seine Zentrale darüber unterrichten, dass es sich um einen Transport zur Corona-Impfung mit Transportschein handelte. Die Transportbescheinigung wird dann erst dem Taxifahrer ausgehändigt, der die Rückfahrt nach Burgdorf übernimmt.

 

Seniorenratsbüro weiterhin geschlossen

Stand: 03.04.2021

Wegen der angespannten Infektionslage bleibt das Büro des Seniorenrats Im Rathaus I an der Marktstraße weiterhin geschlossen. Der Seniorenrat ist aber über die Telefonnummer 05136 898-305 erreichbar.

 

Seniorenrat verschenkt Zeit für Telefonate und Spaziergänge

Viele ältere Seniorinnen und Senioren leben allein und wünschen sich gerade in der dunklen Jahreszeit und unter den Corona-Kontaktbeschränkungen einfach mal mit jemanden am Telefon zu klönen oder mit jemandem gemeinsam spazieren zu gehen.

Die ehrenamtlichen Mitglieder und Helfer des Seniorenrats, die selbst zur Risikogruppe gehören, haben sich deshalb entschlossen, Zeit für solche Telefonate und Spaziergänge zu schenken. „Haben Sie den Mut, zum Telefon zu greifen und bei uns anzurufen“, ermuntert Monika Lass, Vorsitzende des Seniorenrats, alle Seniorinnen und Senioren, die sich ein wenig mehr soziale Kontakte wünschen. Jeder, der sich unter der Telefonnummer des Seniorenrats meldet, bekommt dann eine(n) Gesprächspartner(in) am Telefon oder eine Begleitung für den Spaziergang vermittelt. Termine können montags bis freitags von 9:00 bis 12:00 Uhr unter der Tel.-Nr. 05136/898–305 vereinbart werden.

„Uns ist bewusst, dass sich vielleicht nicht jeder traut, einfach mal bei uns anzurufen“, räumt Lutz Bardelle, Sprecher des Seniorenrats, ein. „Deshalb sind wir zum Beispiel auch auf die Unterstützung ambulanter Pflegedienste oder anderer Einrichtungen und Mitbürger, die Kontakt zu Seniorinnen und Senioren haben, angewiesen. Es wäre schön, wenn jeder, der einen Bedarf erkennt, bei der Vermittlung eines Kontakts zu uns helfen könnte.“

Um möglichst viele Menschen ansprechen zu können, liegen entsprechende Informationszettel in Altersheimen, Kirchenbüros, Apotheken und Arztpraxen aus.

Ergänzend weist der Seniorenrat darauf hin, dass die Spaziergänge unter Beachtung der Corona-Regeln stattfinden und wetterabhängig sind. „Bei Schnee und Eis wollen wir natürlich niemanden besonderen Gefahren aussetzen“, versichert Monika Lass. “Aber wann hatten wir zuletzt einen solchen Winter?“

 


Die Notfallkarte – eine lebensrettende Geschenkidee!

Schon seit einigen Jahren kann man beim Seniorenrat und beim DRK Burgdorf die so genannte USB–Notfallkarte erwerben. Auf ihr werden alle für einen Notarzt wichtigen Daten gespeichert, damit dieser im Ernstfall schnell und richtig reagieren kann. Wenn also jemand zu Hause oder unterwegs z.B. einen Unfall erleidet, weiß der Notarzt dank der Notfallkarte sofort, welche (Vor-) Erkrankungen der Betroffene hat, welche Medikamente er einnimmt, wer sein Hausarzt ist und welche Angehörigen gegebenenfalls zu informieren sind. Dies kann lebensrettend sein!

Der Seniorenrat und das Deutsche Rote Kreuz in Burgdorf meinen deshalb, dass es vielleicht eine nicht nur nette, sondern auch sinnvolle Idee wäre, Angehörigen oder auch Freunden eine solche Notfallkarte zu Weihnachten zu schenken. Sie kostet nur zehn Euro und ist montags bis freitags jeweils von 9:00 bis 12:00 Uhr sowohl beim Seniorenrat (Tel. 05136/898305) als auch beim Deutschen Roten Kreuz (Tel. 05136/83344) zu bestellen. Der Notfallkarte liegt eine Anleitung bei, wie die Daten auf dem integrierten USB–Stick gespeichert werden können. Aber falls die oder der Beschenkte damit Probleme hat, helfen Mitglieder der Interessengemeinschaft „USB-Notfallkarte Burgdorf“ gerne beim Erfassen und Abspeichern der Daten. Termine können unter den genannten Telefonnummern oder per Mail unter IG.Notfallkarte-Burgdorf@t-online.de vereinbart werden.

Die USB-Notfallkarte kann inzwischen in allen Notarztfahrzeugen in der Region Ost, also in den Bereichen der Krankenhäuser Burgwedel, Lehrte und Laatzen ausgelesen werden. Seniorenrat und DRK Burgdorf planen, bei weiteren Krankenhäusern der Region Hannover für einen Einsatz der Notfallkarte zu werben.